1. Wirtschaftsförderung durch die Stadt
- Wir werden die Möglichkeiten der direkten Wirtschaftsförderung mit städtischen Mitteln weiterhin erhalten; dies ist um so dringlicher, weil sich durch die von der CDU/FDP-Regierung in Niedersachsen veränderten Bedingungen für die einzelbetriebliche Unternehmensförderung (GRW-Förderung) die Standortnachteile von Helmstedt noch weiter verschlechtert haben.
- Es muss gewährleistet sein, dass die Fördermittel des Landkreises aus dem Regionalisierten Teilbudget („RTB-Mittel“) sinnvoll genutzt werden. Insbesondere die Möglichkeit der Förderung von Großinvestoren ohne Belastung des städtischen Budgets soll durch intensive Bewerbung und aktive Darstellung des Standortes Stadt Helmstedt unterstützt werden. Dazu gehört auch das Aufstellen von Werbetafeln für unsere Gewerbegebiete entlang der Autobahn. Ebenso müssen Fördergelder aus dem Topf für die Förderung der touristischen Infrastruktur für Helmstedt eingeworben werden.
- Die städtische Wirtschaftsförderung versucht trotz der ungünstigen Rahmenbedingungen, die ansässigen und ansiedlungswilligen Betriebe so kompetent wie möglich zu beraten und ihnen so individuell wie möglich zu helfen. Damit diese Beratung und Hilfe auch weiterhin gewährleistet bleibt, darf es hier keine weiteren Personaleinsparungen geben. Qualifiziertes und motiviertes Personal in diesem Bereich ist eine Voraussetzung für die Zukunftsfähigkeit unserer Stadt. Der zukünftige Bürgermeister muss Wirtschaftsförderung engagiert und mit ganzer Autorität zur Chefsache machen.
- Zu diesem Engagement des Bürgermeisters muss es gehören, bei den wichtigen Unternehmen und Hochschulen der Region mit ganzem persönlichen Einsatz für die Neuansiedlung von Arbeitsplätzen zu werben, und zwar im Bereich von Industrie und Gewerbe (VW, EON) und im Dienstleistungs- und Forschungsbereich (TU Braunschweig / Niedersächsische Technische Hochschule, Hochschule für Bildende Künste, Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg). Insbesondere die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit mit VW müssen durch den neuen Bürgermeister intensiviert werden.









